Lolli - Tests ab 10. Mai

https://www.schulministerium.nrw/erklaervideo-zum-lolli-test-mit-andre-gatzke-0

https://www.schulministerium.nrw/animiertes-erklaervideo-zum-lolli-test-0

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

zur Zeit wird an der Johannesschule zweimal pro Woche von jedem Kind, das in der Schule betreut wird, ein `Selbsttest´ gemacht, um frühzeitig Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 erkennen zu können. Das bisherige Testverfahren, bei dem von den Kindern ein Abstrich in der Nase gemacht werden musste, soll ab der kommenden Woche verändert werden.

Der sogenannte „Lolli-Test“ (Speicheltest) soll die bisherigen Selbsttests ersetzen, da er einfacher und altersgerechter ist.

Hierbei lutscht jedes Kind einer Lern-/Betreuungsgruppe (=Pool) 30 Sekunden lang auf einem kleinen Abstrichtupfer wie bei einem „Lolli“. Die Tupfer der Kinder einer Gruppe werden anschließend in einem Sammelgefäß zusammengeführt und als anonyme Sammelprobe („Pool“) am selben Tag in einem Labor nach der PCR-Methode ausgewertet. Diese Testmethode ermöglicht ein sehr verlässliches Testergebnis. Eine mögliche Infektion bei einem Kind kann hierbei deutlich früher festgestellt werden als durch einen Schnelltest.

 

Wenn das Ergebnis eines Gruppentests (Pool!) negativ ist, heißt dies, dass kein Kind dieser Gruppe mit dem Corona-Virus infiziert ist. Die Betreuung oder der Wechselunterricht in der Schule werden in der bekannten Form fortgesetzt.

 

Sollte einmal eine positive Pooltestung auftreten, bedeutet dies, dass mindestens ein Kind dieser Gruppe positiv auf SARS-Cov-2 getestet wurde. Die Eltern der betroffenen Kinder werden dann, sobald das Laborergebnis vorliegt, von der Schule informiert. Aus organisatorischen Gründen kann es allerdings vorkommen, dass diese Information erst am darauffolgenden Tag vor Schulbeginn erfolgt.

Für den Fall eines positiven Pooltests soll zuhause ein zweiter „Lolli-Test“ gemacht werden. Dafür erhält jedes Kind rein vorsorglich ein separates Testmaterial mit Anleitung für die Testung zuhause. Der zweite Test muss dann am Folgetag bis spätestens um 8:30 Uhr an der Schule abgegeben werden. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass sich ein einzelnes Kind in der Gruppe nicht bloßgestellt fühlen muss und somit in seinen Persönlichkeitsrechten geschützt ist.

Ich möchte Sie an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, dass bei eventuellen Schwierigkeiten bei der Nachtestung zuhause die Eltern oder Erziehungsberechtigten verpflichtet sind, auf Haus- oder Kinderärzte zuzugehen, damit diese die dann notwendigen Schritte (u.a. PCR-Test veranlassen, Kontaktpersonen feststellen) einleiten können. Die Teilnahme an der Notbetreuung oder am Wechselunterricht ist dann erst nach Vorlage eines negativen PCR-Tests möglich.

 

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte, dieser „Lolli-Test“ hilft uns allen, das Infektionsgeschehen besser einzudämmen und Ihnen und Ihren Kindern größtmögliche Sicherheit für das Lernen in der Schule zu geben. Deshalb bitte ich Sie auch um größtmögliche Unterstützung. Bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

Theodor Velmerig (SL.,komm.)

 

 

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