Gewitterkonzept
Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, ungestört zu lernen.
Jede Lehrerin und jeder Lehrer hat das Recht, ungestört zu unterrichten.
In jeder Klasse gibt es ein „Klassenwetter“ mit folgenden Symbolen:
Sonne – Klassentier – Wolke – Regenwolke – Gewitterwolke
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Die Namensschilder aller Kinder hängen am Anfang des Tages neben dem Symbol des Klassentiers.
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Regelverletzungen:
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Zieht ein Kind eine Regelverletzung, wird sein Name auf die erste Stufe (Wolke) verschoben.
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Hält sich das Kind danach an die Vereinbarungen, kann es wieder aufs Klassentier gesetzt werden.
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Bei wiederholten Regelverletzungen wandert das Namensschild auf die Regenwolke.
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Erreicht ein Kind die Gewitterwolke, muss es einen Reflexionsbogen („Gewitterzettel: Das habe ich heute noch nicht geschafft“) ausfüllen.
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Bei groben Regelverletzungen, z. B. Gewalt in den Pausen, kann ein Kind sofort auf die Gewitterwolke gesetzt werden.
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Wer auf der Gewitterwolke landet, kann nicht mehr zurück auf eine niedrigere Stufe.
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Der ausgefüllte Reflexionsbogen wird am nächsten Tag von den Eltern unterschrieben beim Klassenlehrer abgegeben.
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Muss ein Kind im Schulhalbjahr fünf Gewitterzettel ausfüllen, werden die Eltern zu einem Gespräch mit der Schulleitung eingeladen.
Positive Verstärkung
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Kinder, die durch besonders positives Verhalten auffallen, rutschen auf das Sonnensymbol.
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Am Ende des Tages wird dies auf einer Klassenliste vermerkt. Nach fünf Sonnen erhalten die Kinder ein Sonnenkärtchen als Belohnung.
Besonderheiten in den 1. Klassen
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Die Regeln werden Schritt für Schritt eingeführt.
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Das Klassenwetter kann hier angepasst werden, z. B. indem nach jeder Unterrichtsstunde wieder beim Klassentier gestartet wird.
